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ROI eines KI-Telefonassistenten: Was spart Ihre Einrichtung wirklich?

Klassische Telefonzentrale oder Sprach-KI? Eine Modellrechnung zum ROI für Gesundheitseinrichtungen: Einsparungen, Produktivitätsgewinne und Amortisationsdauer.

Théo Sanz CTO, Solva 10. April 2026 7 Min.
ROI eines KI-Telefonassistenten: Was spart Ihre Einrichtung wirklich?

Was eine klassische Telefonzentrale im Gesundheitswesen wirklich kostet

Eine Telefonzentrale im Krankenhaus kostet weit mehr als die Gehälter am Empfang. Zu den Vollkosten zählen das Personal im medizinischen Sekretariat und an der Vermittlung, die Telefonanlage, die laufende Fortbildung und vor allem die indirekten Kosten: verlorene Anrufe, ausgefallene Termine und Patienten, die stattdessen in der Notaufnahme landen. In Frankreich liegen die Arbeitgeber-Vollkosten einer Kraft im medizinischen Sekretariat eines Krankenhauses bei durchschnittlich 2.800 Euro im Monat. Wer an fünf Tagen pro Woche jeweils zehn Stunden erreichbar sein will, beschäftigt in einem mittelgroßen Haus drei bis fünf Kräfte allein für das Telefon, was einem reinen Personalbudget von 100.000 bis 170.000 Euro im Jahr entspricht. Hinzu kommen die Fehlzeiten, im französischen öffentlichen Krankenhausdienst laut DGAFP (der französischen Generaldirektion für Verwaltung und öffentlichen Dienst) durchschnittlich 8,5 %, dazu Vertretungen und Neubesetzungen, die für eine Sekretariatsstelle im Schnitt vier Monate dauern. Bleiben die Opportunitätskosten: Eine Abteilung, die 30 % ihrer eingehenden Anrufe verliert, verliert damit auch Behandlungen und Patienten, die kein zweites Mal anrufen.

Wo ein KI-Telefonassistent messbar Kosten senkt

Ein KI-Telefonassistent setzt an mehreren Kostenhebeln gleichzeitig an. Der erste und sichtbarste ist die Übernahme der Routineanrufe: Terminvergabe, Bestätigungen, Erinnerungen, praktische Auskünfte. Sie machen 70 bis 80 % des gesamten Anrufaufkommens einer Gesundheitseinrichtung aus. Wer sie automatisiert, senkt den Personalbedarf am Telefon, ohne Stellen zu streichen: Die Fachkräfte wechseln an den Empfang vor Ort und in die Koordination der Behandlungsabläufe. Der zweite Hebel sind die nicht wahrgenommenen Termine. Ein ausgefallener Termin kostet die Einrichtung im Schnitt 50 bis 100 Euro. Automatische Erinnerungen per Anruf und SMS senken diese Ausfälle um 25 bis 40 %, wie Studien im Journal of Medical Internet Research zeigen. Der dritte Hebel ist die Erreichbarkeit außerhalb der Sprechzeiten: Auf Abende, Wochenenden und Feiertage entfallen 15 bis 20 % des Anrufaufkommens und damit Termine, die heute schlicht verloren gehen.

  • Routineanrufe automatisieren: 70 bis 80 % des Aufkommens sind Termine, Bestätigungen und Auskünfte
  • Terminausfälle senken: 25 bis 40 % weniger nicht wahrgenommene Termine
  • Personalbedarf senken: zwei bis drei Vollzeitäquivalente in der Telefonzentrale eines durchschnittlichen Krankenhauses
  • Verlorene Termine zurückholen: geschätzt 3.000 bis 8.000 Euro pro Monat
  • Erreichbarkeit rund um die Uhr sichern: ohne Überstunden, ohne Bereitschaftsdienst

ROI-Modellrechnung über zwölf Monate für ein Krankenhaus

Nehmen wir ein Krankenhaus mit 300 Betten und 800 Anrufen pro Tag. Die Telefonzentrale beschäftigt vier Kräfte im medizinischen Sekretariat, bei Vollkosten von 11.200 Euro im Monat. 28 % der Anrufe bleiben unbeantwortet, 18 % der Termine werden nicht wahrgenommen. Nach Einführung eines KI-Telefonassistenten sinkt der Anteil der verlorenen Anrufe auf 4 % und die Ausfallquote auf 11 %; zwei Stellen wechseln an den Empfang vor Ort und in die Koordination der Behandlungsabläufe. Über zwölf Monate kostet die KI-Lösung je nach Volumen 1.500 bis 3.000 Euro im Monat. Die Einsparungen verteilen sich so: Verlagerung von zwei Vollzeitäquivalenten auf höherwertige Aufgaben (67.200 Euro pro Jahr), zurückgewonnene Termine (48.000 Euro pro Jahr), weniger Überstunden und Vertretungen (15.000 Euro pro Jahr), entfallende Wiederbesetzungskosten (8.000 Euro pro Jahr). Das ergibt 138.000 Euro Einsparung gegenüber einer Investition von 24.000 bis 36.000 Euro, rechnerisch ein ROI von 280 bis 475 % im ersten Jahr. Die Rechnung ist ein Modell und keine Messung: Die tatsächlichen Werte hängen vom Anrufaufkommen, von der Tarifstruktur und von der Ausgangslage ab.

  • Jahresinvestition: 24.000 bis 36.000 Euro für das KI-Abonnement
  • Geschätzte Jahreseinsparung: rund 138.000 Euro
  • ROI im ersten Jahr: 280 bis 475 %
  • Amortisation im Modell: ab dem zweiten Monat
  • Kumulierter Effekt über drei Jahre: mehr als 350.000 Euro

Jenseits der Zahlen: qualitative Effekte, die den ROI verstärken

Der Ertrag eines KI-Telefonassistenten erschöpft sich nicht in eingesparten Euro. Die Patientenzufriedenheit steigt zwangsläufig, wenn die Annahmequote von 72 % auf 96 % klettert: Befragungen zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Erreichbarkeit und Weiterempfehlung einer Einrichtung. Auch die Arbeitsbedingungen im Sekretariat verbessern sich spürbar. Befreit vom Druck des ständig klingelnden Telefons gewinnen die Mitarbeitenden Zeit für den Empfang vor Ort und für Aufgaben, die fachlich zählen. Entsprechend sinkt die Fluktuation, denn eine Sekretariatsstelle neu zu besetzen kostet 8.000 bis 12.000 Euro für Suche, Einarbeitung und Anlaufzeit. Und schließlich stärkt eine gut erreichbare Einrichtung ihr Ansehen bei Patienten wie bei zuweisenden Ärzten. Diese qualitativen Effekte lassen sich schwer beziffern, verstärken aber den finanziellen Ertrag und bedingen einander: stabilere Teams, zufriedenere Patienten, eine Einrichtung, die für beide attraktiver wird.

Solva: den ROI Monat für Monat nachvollziehbar machen

Wir haben den KI-Telefonassistenten von Solva so gebaut, dass sich sein Beitrag nachrechnen lässt. Das Auswertungs-Dashboard zeigt in Echtzeit, wie viele Anrufe angenommen, wie viele Termine vergeben und wie viele Ausfälle vermieden wurden. Jede Einrichtung verfolgt ihre eigenen Kennzahlen Monat für Monat. Die Einführung verlangt keine Investition in Hardware, und der Assistent lässt sich direkt an die gängigen Praxis- und Kliniksysteme anbinden. Für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten gilt die DSGVO, insbesondere Artikel 9; in Deutschland kommen die ärztliche Schweigepflicht nach § 203 StGB und ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO hinzu. Unser Preismodell ist transparent und ohne lange Vertragsbindung; es richtet sich nach der Größe Ihres Hauses, von der Gemeinschaftspraxis bis zum Krankenhaus. Fordern Sie eine individuelle Modellrechnung an, die die Einsparungen für Ihr Haus beziffert.

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